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"Eigentlich sollten wir" heute im Ersten: Diese neue verrückte Komödie trifft den Nerv der Zeit
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von teleschau - Susanne BaldStefans Mitstreiter von PAK sorgen für ordentlichen Wind in der Öffentlichkeit: Alex (Nikolai Baar-Baarenfels,), Gerda (Elfriede Schüsseleder), Ferry (Roland Düringer) und Luna (Sonja Chan) (vl.).
Bild: BR/E&A Film/ORF/Petro Domenigg
Da sucht man einfach nur Gleichgesinnte, und plötzlich gilt man als Terrorist. Die Komödie "Eigentlich sollten wir" (Mittwoch, 26. März, 20:15 Uhr, Das Erste) von ORF und BR dreht sich um das übertriebene Konsumverhalten der Menschen, um Klimaschutz - und darum, dass beides das richtige Maß braucht.
Gesellschaftskritik mit Biss: "Eigentlich sollten wir" kannst du am 26. März um 20:15 Uhr bei Joyn streamen
Der Titel sagt es schon: "Eigentlich sollten wir" ... weniger konsumieren, nachhaltiger leben, die Welt retten oder zumindest schützen. Doch was passiert, wenn gute Vorsätze auf die harte Realität treffen? Genau das erlebt der Wiener Fotograf Stefan (Thomas Mraz) in seinem turbulenten Alltag mit Ehefrau Marion (Marleen Lohse) und den drei Kindern.
Während Marion das Haus mit Plastikspielzeug für die Kleinen füllt, verzweifelt Stefan an der Konsumgesellschaft. Doch ein Unfall mit einem Spielzeugbus ändert alles: Im Krankenhaus trifft er auf den schrulligen Ferry (Roland Düringer), der in seinem Reparaturcafé eine kleine Bewegung lostritt.
Von der Spielzeug-Sabotage zur "Terrorzelle"?
Gemeinsam mit gleichgesinnten Konsumkritikern aus Ferrys Laden gründet Stefan die Gruppe "Parents Against Krempel" (kurz: PAK). Erste Aktion: Spielzeugläden mit Anti-Konsum-Botschaften infiltrieren. Statt belanglosem Geplapper verbreiten sprechende Puppen plötzlich Warnungen wie "Ich bin der Verschmutzer der Weltmeere!"
Trotz seiner Skrupel hat Stefan sichtlich Spaß an der Sache. Doch dann geht alles schief: PAK wird im Netz gefeiert, aber von der Polizei als gefährliche Terrorzelle eingestuft. Vermeintlicher Kopf der Zelle? Der Mitläufer Stefan.
"Eigentlich sollten wir": Konsum kritisieren, aber gleichzeitig daran verdienen?
Zu allem Überfluss soll Stefans Frau Marion als Grafikerin genau jetzt für die Spielzeugfirma der geschäftstüchtigen Betty Krüger (Aglaia Szyszkowitz) eine große Kampagne umsetzen. Und die Fotos dafür? Die soll ausgerechnet Stefan liefern. Der Stefan, der erst kürzlich Anti-Plastik-Aufkleber auf genau diesem Spielzeug angebracht hat. Ein Doppelleben, das natürlich auffliegen muss. Chaos ist da programmiert!
Außerdem sollten wir eigentlich ...
... das Klima schützen - oder, Joko?
... auf Zucker verzichten, meint zumindest Jenke von Wilmsdorff.
Warum du "Eigentlich sollten wir" nicht verpassen darfst!
Regisseur Harald Sicheritz (bekannt durch "Hinterholz 8") und das Drehbuch-Duo Klaus Eckel und Thomas Mraz haben mit "Eigentlich sollten wir" eine Satire geschaffen, die Konsumkritik mit rasanten Dialogen und absurden Wendungen paart. Ohne Moral-Keule, dafür mit jeder Menge schwarzem Humor stellt der Film die große Frage: "Wie wollen wir in Zukunft leben?"