Royal-Drama

Prinz Harry in der Krise: So innerlich zerrissen ist er

Aktualisiert:

von Jannah Fischer
Prinz Harry hat allen Grund, skeptisch zu sein. Seit seinem Bruch mit seiner Familie muss er erst wieder zu sich finden.

Prinz Harry hat allen Grund, skeptisch zu sein. Seit dem Bruch mit seiner Familie muss er erst wieder zu sich finden.

Bild: picture alliance / SVEN SIMON | Anke Waelischmiller/SVEN SIMON


Wie verloren Prinz Harry aktuell ist, haben die vergangenen Monate gezeigt. Denn es scheint, als würde sich Harry immer noch selbst suchen - und das ist alles gar nicht so einfach. Weder für ihn noch das britische Königshaus ...

Prinz Harry und Meghan: Royaler Abschied ist bald 5 Jahre her

Im Januar 2025 wird der Abschied von Harry und Meghan von ihren royalen Pflichten fünf Jahre her sein. Deswegen drängt sich die Frage auf, wie sich das britische Königshaus seit dem berüchtigtem "Megxit" verändert hat. Denn seitdem hängt der Hausfrieden schief und Harry befindet sich im Dauerclinch mit seinem Vater, König Charles und seinem Bruder, dem Thronfolger Prinz William.


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Prinz Harry im Dauerstreit mit seiner Familie

Wir erinnern uns: Harry und Meghan geben als erste Senior Royals ihre Jobs auf - und damit nicht genug. Statt dem angekündigten ruhigen Leben in den USA wählt das Paar den Frontalangriff mit einem explosiven Interview mit US-Talkmasterin Oprah Winfrey, in der sie die schmutzige Wäsche der Royals vor den Augen der Welt waschen.

Seitdem gab es mehrere Anläufe, die Wogen zu glätten - doch es scheint, als würden die Seiten uneinsichtig bleiben. Aber nicht jede Entscheidung scheint auch daraus abzuzielen, sich anzunähern. Sei es Harrys Enthüllungsbuch "Reserve", in dem er gegen seine Familie äzte oder einen vermeintlich netten Geburtstagsgruß zu Harry 40. auf Instagram vonseiten Will und Kate, wo sie ein Foto wählten, bei dem sie Meghan einfach abschnitten.

Ein Palast-Mitarbeiter berichtet gegenüber Bild, dass Herzogin Meghan im Palast sehr unbeliebt sei und niemand ihr noch vertrauen würde. Sogar König Charles hege Bedenken gegen sie. Somit empfänden viele im Palast Schadenfreude gegenüber der neuen Enthüllungen.


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Zwischen den ganzen Sticheleien bleibt ein Prinz zurück, der keiner mehr ist. Zwar behält Harry den Titel, doch ohne seinen Job bei "der Firma", wie sich die Royal Family nennt, bleibt jemand zurück, der plötzlich Geld verdienen muss, um seinen Lifestyle zu finanzieren und sich gleichzeitig weiterhin für den guten Zweck einsetzen will.

Und dafür macht sich Harry auch gerne mal zum Affen - denn Humor hatte er schon immer. Zuletzt machte er bei einem Publicity-Stunt mit, bei dem er so tat, als würde er sich ein Tattoo stechen lassen. Ein No-Go für einen Royal, das man auch als Abrechnung mit seiner Familie werten kann! Ein Risiko, dass er einging. Denn er wusste: Alle Augen richteten sich so auf ihn, der damit nur seine wohltätigen "Invictus Games" promoten wollte.

Es scheint, als wäre es dieser Umstand, der ihn zwischen den Welten gefangen hält: Einerseits will er seine Ruhe und seine Familie vor der Öffentlichkeit schützen, andererseits braucht er die Öffentlichkeit, um Geld und Aufmerksamkeit zu bekommen.

Was bleibt, ist ein Mann, der sich mit 40 Jahren selbst wieder finden muss - und dabei jeder Fehltritt ein Erdbeben in England auslöst.